Die Verbotene Stadt in Beijing gehört zu den größten Museen der Welt. Fast 500 Jahre lang war sie der Regierungssitz der Kaiser von China und bildete das Zentrum des Reichs der Mitte. Die letzte Dynastie der mandschurischen Qing-Herrscher (1644 –1911) prägte das Gesicht der Verbotenen Stadt. Sie hinterließ eine Sammlung von über 1,8 Millionen Kunstschätzen.
Glanz der Kaiser von China: Kunst und Leben in der Verbotenen Stadt zeigt eine Auswahl herausragender Kunstwerke, die den Geschmack und den Lebensstil, aber auch die Weltsicht am Kaiserhof des 17. und 18. Jahrhunderts veranschaulichen. Im Fokus steht die Rolle des Herrschers als Himmelssohn, der für die politischen, religiösen und kulturellen Belange des gesamten Reiches verantwortlich war.
Offizielle Porträts, Zeremonialgewänder und ein komplettes Thron-Ensemble geben Einblick in das konfuzianische Hofritual. Darstellungen ausländischer Tributgesandtschaften bezeugen die politische Vormachtstellung des Reiches der Mitte. Kultobjekte weisen die Herrscher als oberste religiöse Instanz aus und belegen zugleich ihre persönliche Frömmigkeit. Bilder von Malern der Hofakademie zeigen die Kaiser als Gelehrte und Kunstsammler, aber auch im Kreis ihrer Familien oder bei der Jagd. In den kaiserlichen Manufakturen hergestellte Porzellane zeugen von dem verfeinerten Geschmack der Herrscher.
Dagegen illustrieren astronomische Messinstrumente der europäischen Jesuitenmissionare – etwa des in Köln gebürtigen Hofastronomen Adam Schall von Bell – ihr lebhaftes Interesse an westlichen Wissenschaften. Insgesamt 90 Objektgruppen geben Einblick in den universellen Herrschaftsanspruch der Kaiser von China und beleuchten das traditionelle Ideal des harmonisch geordneten Staates aus der Sicht des Hofes. Die Ausstellung wird exklusiv in Köln gezeigt. Sie feiert das 25-jährige Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Beijing und Köln sowie das 40-jährige Jubiläum der diplomatischen Beziehungen zwischen China und Deutschland.
Öffnungszeiten
Dienstag bis Sonntag 11–17 Uhr
1. Donnerstag im Monat
11-22 Uhr (ausgenommen Feiertage); an allen Feiertagen geöffnet
am 24., 25., 31.12 und 1.1. sowie am Tag des Köln-Marathon geschlossen.
Karfreitag, Ostersonntag und -montag sowie an Christi Himmelfahrt, Pfingstmontag, und Fronleichnam geöffnet.
Eintrittspreise
€ 9,50 / € 5,50
KölnTag jeden ersten Donnerstag im Monat (Feiertage ausgenommen): freier Eintritt für alle Kölnerinnen und Kölner (mit Nachweis)
Anfahrt
Öffentliche Verkehrsmittel: Straßenbahn Linien 1 und 7 sowie Bus Linie 142 bis Haltestelle „Universitätsstraße“
Parkplatz am Museum mehr
Barrierefreiheit
Das Museum ist Barrierefrei. Behindertentoilette vorhanden.
mehr
Termine
Führung:
Von Feuer- und Himmelspferden
Fr, 15.05.2026, 15:00 Uhr
Workshop:
Internationaler Museumstag Vom Kokon zum edlen Seidenkimono – Workshop für Menschen mit Sehbehinderung und interessierte Sehende
So, 17.05.2026, 10:30 Uhr
Führung:
Internationaler Museumstag Rituale und religiöse Bilder im Buddhismus Ostasiens
So, 17.05.2026, 11:00 Uhr
Führung:
Internationaler Museumstag Auf den Spuren der Museumsgründer
So, 17.05.2026, 12:00 Uhr
Event:
Internationaler Museumstag Ein Pferd kommt selten allein
So, 17.05.2026, 12:30 Uhr
Kalender
Museum für
Ostasiatische Kunst Köln
Universitätsstraße 100
50674 Köln
Kasse 0221.221-28617
mok@stadt-koeln.de
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