Museum für Ostasiatische Kunst Köln, Innengarten, © Foto: Wagner
Museum für Ostasiatische Kunst Köln, Innengarten am Abend, © Foto: Malinka
Museum für Ostasiatische Kunst Köln, Café-Terrasse und Skulptur „Fahne im Wind“, © Foto: Malinka

Museum

Aufbruch in eine neue Zeit: Das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln

Grundstock der Bestände ist die Sammlung des Museumsgründers Adolf Fischer (1857–1914) und seiner Frau Frieda geb. Bartdorff (1874–1945). Ihre Kollektion mit buddhistischer Malerei und Skulptur, japanischer Stellschirmmalerei, Farbholzschnitten, koreanischer Keramik und Lackkunst gilt als eine der bedeutendsten innerhalb Europas. Ein weiterer Schwerpunkt der Museumsbestände liegt bei den, nach dem zweiten Weltkrieg hinzugekommenen, chinesischen Sakralbronzen und Frühkeramik sowie der Sammlung ostasiatischer Kalligraphie.

Impressionen

Doch nicht allein die Kunst, auch der 1977 eröffnete Museumsbau ist bedeutend. Er gehört zu den wichtigsten Baudenkmälern der klassischen Moderne in Köln. Entworfen wurde er von Kunio Maekawa (1905–1986), einem Schüler Le Corbusiers. Mit seinen strengen, klar gegliederten Kuben knüpft er an alte japanische Traditionen an und entwickelt zugleich eine neue, moderne Formensprache. Zentrum der Anlage bildet der vom japanischen Bildhauer Masayuki Nagare (geb. 1923) in der Tradition japanischer Meditationsgärten gestaltete Landschaftsgarten. Diese Symbiose von japanischer Architektur und Gartenkunst in Verbindung mit der Präsentation ostasiatischer Kunst machen das Kölner Haus zu einem markanten, unverwechselbaren Museum.

Innengarten

Wie bereits von Museumsgründer Adolf Fischer geplant, werden die Exponate nicht als kulturhistorische Dokumente präsentiert, sondern als eigenständige Kunstwerke und veranschaulichen so spezifische Zeit- oder Individualstile. Fischers vorbehaltlose und weltoffene Haltung ist seither durch die Forschungen auf dem Gebiet der ostasiatischen Kunstgeschichte stets aufs Neue bestätigt worden. Da selbst die inzwischen erweiterten Räumlichkeiten es nicht erlauben, einen Großteil der Bestände zu zeigen, wechselt die Präsentation mehrmals im Jahr. Darüber hinaus werden immer wieder thematische Ausstellungen aus den eigenen Sammlungen gezeigt.

Öffnungszeiten

Dienstag bis Sonntag
11–17 Uhr
1. Donnerstag im Monat
11-22 Uhr
Montag geschlossen
Von Weiberfastnacht bis Karnevalsdienstag geschlossen
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Eintrittspreise

Ständige Sammlung, Teilöffnung:
€ 3,50 / ermäßigt € 2
Freier Eintritt in die Ständige Sammlung  für Kölner Kinder bis 18 Jahre, alle Schülerinnen und Schüler (inkl. 2 Begleitpersonen je Schulklasse), KölnPass-Inhaberinnen und -Inhaber, Geburtstagskinder mit Wohnsitz Köln am Tag ihres Geburtstages.
KölnTag am 1. Donnerstag im Monat (ausgenommen Feiertage): Freier Eintritt für alle Kölnerinnen und Kölner.
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Anfahrt

Öffentliche Verkehrsmittel: Straßenbahn Linien 1 und 7 sowie Bus Linie 142 bis Haltestelle „Universitätsstraße“
Parkplatz am Museum
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Barrierefreiheit

Das Museum ist Barrierefrei. Behindertentoilette vorhanden.
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Museum für
Ostasiatische Kunst Köln
Universitätsstraße 100
50674 Köln
Kasse 0221.221-28617
mok@museenkoeln.de
Impressum

Ein Museum der